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Sachsenlandmeisterschaft im LUDUS MAXIMUS



LUDUS MAXIMUS ist ein mittelalterlicher, vergnüglich-sportlicher Mannschaftswettkampf mit den vier kuriosen Disziplinen Rammbocken, Fassziehen, Quadriga-Tjost und Caroussell – Quintanrennen.

 

Mehrere Mannschaften treten an zwei Tagen gegeneinander an. Dabei werden an dem FOLKLORUM- Sammstag und Sonntag jeweils zwei Disziplinen bestritten. Zum Abschlussumzug am Sonntagabend wird unser Inselkönig Bergamo die Sieger bekannt geben.

 

 

Teilnahmebedingungen



  • eine Mannschaftsgröße von 5 Personen (1 Ersatzperson ist zugelassen)
  • Mindestalter der Mannschaftsmitglieder ist 18 Jahre
  • Ihr als Mannschaften müsst klar zu einem Thema kostümiert sein
  • gebt Euch als Mannschaft einen herausragenden und bezeichnenden Namen
  • Ihr solltet ein alltagstaugliches Maß an körperlicher, geistiger und charakterlicher Stärke haben
  • die Anmeldung muss uns vorliegen

Alle Anmeldungen müssen bis zum 04. September 2009 bei uns eingegangen sein:

 

Kulturinsel Einsiedel e.V.

Manuela Claus 

Kulturinsel Einsiedel 1

02829 Neißeaue OT Zentendorf

kultur(at)kulturinsel.de

Siegerprämie



1. Platz: 468,00 € und erhält den Bergamo-Pokal. Die Mannschaft wird zu den Deutschlandmeisterschaften deligiert.

 

2. Platz: 291,00 €

 

3. Platz: 234,00 €

 

Die Siegerehrung wird am Sonntag beim Abschlussumzug statt finden.

 

Disziplinen



Rammbocken

Mit einer Ramme wird eine schwer bewegliche Holzbarriere gerammt. Es gelten drei Versuche und der weiteste zählt.

Anzahl 4 Mann
Handschuhe empfohlen
Gewicht der Ramme wird noch festgelegt
Länge 3 Meter
Durchmesser 20 cm
Weichholz gut trocken: Fichte, Kiefer, Lärche

 

 

Fassziehen (bis 2t)


Das gekufte Fass ist eine original Weindöse (Bottich) welche anfänglich mit 500 Liter Wasser gefüllt ist. Jede Mannschaft (5 Mann) darf einmal ziehen und muss etwa 100 cm weit kommen. Dann werden 100 Liter Wasser nachgefüllt. In weiteren 100 Literschritten scheidet eine Mannschaft nach der anderen aus. Bei Gleichständen wird um 50 Liter erhöht (Hoffnungskampf).

 

 

Quadriga-Tjost


Mit Nachbauten von römischen Kampfwagen werden, wie beim Tjost zu Pferde, die Wagen in gegenüberliegenden Spuren aufeinanderfahren zufahren. Mit einer Turnierlanze (nicht präpariert aber mit dicker Prallwulst) wird der Gegner aus dem Wagen gehoben. Der Tjoster steht frei und nicht angebunden auf dem Wagen.

Die erreichten Geschwindigkeiten liegen bei etwa 12-14 km/h. Die Quadriga wird von vier Mann(Frau) gezogen. Es kommt gar nicht so sehr auf die Geschwindigkeit an, als auf das Geschick beim Stoßen.

 

 

Caroussell - Quintanrennen


Fahrt im Streitwagen wider den “Rasenden Roland”. Die Umdrehungen zählen. Bei Gleichstand gibt es einen Stechkampf.
Gestossen wird mit einer Turnierlanze (nicht präpariert). Der Pilot steht frei und nicht angebunden auf dem Wagen. Die Quadriga wird von vier Mann(Frau) gezogen. Es kommt auf das Geschick beim Stoßen an.

 

 

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