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Schlappohrs Ostereierei vom 14. bis 17. April 2017

Und so begab es sich vor langer Zeit – derart überliefert die Legende der alten Turiseder – dass selbst der kindliche König Bergamo in seinen frühen Jahren einmal nur das Zausen des grauen Winterwindes im damals noch wild-lockigen Haar kaum mehr ertragen konnte und das stete Prasseln kalten Nieselregens auf der güldenen Krone ihm wie eine dunkle Wolke das sonnige Gemüt verdunkelte.

 

Und er grub sich im tiefsten Gebirge ein finsteres Loch und befahl seinen Männern, einen Stein darüber zu rollen. „Wenn die Felder grünen und die Vögel singen, dann kehrt zurück an diesen Ort“ – so rief er ihnen nach und es klang dumpf unter dem Gesteinsbrocken hervor.

 

Die Turiseder weinten bitterlich um ihren König und 40 Tage lang lachten sie weder, noch sangen noch spielten noch aßen sie. Und als diese Zeit vergangen war, da stiegen sie durch Regen und Nebel hinauf zur Höhle, um ihren König zur Rückkehr zu bewegen und sie erstaunten sehr: Der Stein war weggerollt (denn er war sehr groß) und in der Spitze des höchsten Baumes saß Bergamo, während die Frühlingssonne hinter ihm aus den Wolken brach.

 

Die Turiseder sahen sein silbergelocktes Haupt umgeben von einem Kranz goldener Strahlen. Und Bergamo fragte: „Was glotzt ihr denn so?", als schon der Ast, auf dem er saß, zerbrach. So stürzte er aus großer Höhe lachend in das weiche Moos und in den Kreis seines glücklichen Volkes.

 

Und noch Minuten lang regnete es bunte Vogeleier, die beim Sturz aus ihren Nestern geschleudert wurden, in die vor Staunen offenen Münder der Turiseder.

 

   

Programm

Dem Schlappohr sind beim VorbEIhüpfen wohl AllerlEI Überraschungen aus dem Rucksack geflutscht. Wer sie findet, darf sie behalten.

 

Jeden OsterfEIertag werden ab 13:00 Uhr bunte OsterEIereien gestaltet!!

 

Danach seid Ihr eingeladen je nach Wetter am Freitag, Samstag, Sonntag und Montag ab 14:00 Uhr, entweder unter frEIem Himmel bEIm Überdachum oder im kuscheligen KRÖNUM verschiedene OsterZeremonien-Gegenstände herzustellen:

 

  • Beim "Bauen von Frühlingsgötzen" erschufen die Turiseder ein Kleinod, welches sie sich in ihre Zimmer stellten um dem Frühling zu zeigen, wie sehr sie ihn verehrten. Der Frühling nämlich besuchte in Turisede jeden Haushalt, um dort mit dem Kuss der Erweckung alles wieder zum Grünen zu bringen. Ein Zeichen für seinen Besuch war, der grüne Bewuchs des Götzen.Eine spätere Abspaltung dieses Brauchtums war allerdings davon überzeugt, dass der Götze den Haar- und Bartwuchs unterstütze.
  • Das "Herstellen archaischer Scheinwerfer" war wichtige Grundlage für das Ritual der Grünen Beschwörung. Einerseits sollten die Lichter dem Frühling den Weg zeigen, andererseits sollten sie die Menschen führen, um dem großen Feuer in den Neißewiesen beizuwohnen. 
  • Zum "Fertigen des  Steins der Reinheit" wurden geheime Zutaten verwendet, die diese rituellen Steine nicht nur gut duften, sondern auch klasse aussehen ließen. Diese Steine wurden in privaten turisedischen Haushalten aufbewahrt, wo sie zur Reinigung der Hände und des Körpers Anwendung fanden. Man glaubte, dass diese Reinigungssteine, die im Angesicht des nahenden Frühlings hergestellt wurden, dazu beitrugen, weniger schmutzige Wörter und Flüche zu äußern, vor allem, wenn man sich damit gut hinter den Ohren wusch. Vorsicht, den Mund reinigen die Seifen nicht besonders gut. Doch rituelle turisedische Frühlingszahnpastas kann man ja heute überall kaufen. 
  • Das "Flechten des Geduldkorbs" ist ein sehr wichtiges Ritual, welches nicht nur im Frühling in Turisede große Bedeutung genoss. Je größer der Korb war, den ein Turiseder flechten konnte, desto mehr Geduld war ihm gegeben. Eine Tugend, die ihn attraktiv für seine Mitmenschen aber vor allem auch beim anderen Geschlecht machte. 
    Daher rührt auch der Spruch "jemandem den Korb geben". Ja man gesteht sich als Korbgeber ein, dass die eigene Geduld doch zu begrenzt ist und man damit auch die Attraktivität auf einen Schlag für den anderen verschwunden sein muss!

Jeden Tag ab 15 Uhr werden am Überdachum turisedische Osterfladen gebacken.

 

Am Oster-Samstag wird am Abend ab 18:30 Uhr ein Osterfeuer im Großen Tal angezündet mit Oster-Stock-Brot.

 

 

 

 

 

 

Ein kleiner Rückblick auf das vergangene Jahr....







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